Biblische Theologie der Jugendarbeit

Shownotes

In dieser Folge nimmt uns Simon Hamalega in seine Gedanken zu dem Buch "A Biblical Theology of Youth Ministry" von Michael McGarry hinein.
Die zentrale Frage dabei ist: Was sagt die Bibel über Kinder- und Jugendarbeit und wie kann Kinder- und Jugendarbeit gelingen, die theologisch fundiert und vom Evangelium her begründet ist?

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00:00:07: Gemeindeerneuerung beginnt bei Kindern und Jugendlichen.

00:00:10: Youth Inside

00:00:11: öffnet die Tür von wissenschaftlicher

00:00:13: Forschung für den Alltag der Kinder- und Jugendarbeit, damit eine junge Generation

00:00:18: im Glauben an Jesus wachsen

00:00:20: kann.

00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Youth Inside Podcast!

00:00:28: Ich bin Thomas und ich freue mich dass sich heute wieder mit Simon Hammerleger hier sitzen darf.

00:00:33: Herzlichen Willkommen!

00:00:34: Ich küsse dich Thomas Hi!

00:00:36: Wir haben uns schon mal über ein Buch unterhalten vor... paar Wochen oder Monaten schon Reaktivität überwinden.

00:00:43: Heute ein anderes Buch, ich freue mich sehr drauf!

00:00:47: Bevor wir starten, sag trotzdem vielleicht noch mal einen Satz zu dir?

00:00:51: Ja, sehr gerne genau!

00:00:53: Mein Name ist Simon Wohnhaft mit meiner Familie, Frau und zwei Kindern in Waldenbuch in der Nähe von Stuttgart.

00:00:59: Ich bin dort im Christusbundverband, ein Gemeindeverband unterwegs als Jugendreferenz und Jugendilfe gelöst, genau.

00:01:07: Oder bin jetzt schon länger verbunden mit Youth Inside, was mich sehr, sehr freut und deswegen auch sehr gerne wieder hier auf dem Podcast dabei werden.

00:01:15: Mit dir?

00:01:17: Dein Herz brennt!

00:01:18: Das merkt man recht schnell.

00:01:19: ich habe dich jetzt erst über die Podcast kennengelernt für eine... Ich nenn es mal biblisch fundierte Kinder- und Jugendarbeit.

00:01:28: Du willst nicht einfach machen sondern wirklich forschen und gucken.

00:01:33: was machst du?

00:01:34: Und das ist im Prinzip schon ein Kern von dem worum's heute gehen wird in den Buch.

00:01:40: Wir wollen nämlich über das Buch von Michael McGarry, Biblical Theology of Youth Ministry.

00:01:47: Also eine biblische Theologie von Kinder und Jugendarbeit.

00:01:50: Und die große Frage natürlich sagt die Bibel was?

00:01:54: Über Kinder- und Jugendarbeit?

00:01:57: ist Kinder und Jugendarbeit überhaupt biblisch.

00:02:00: Deswegen freue ich mich dass sich auch heute hier mit dir über das Thema reden darf unsere Perspektiven, so auch deine Perspektive mitbringst und wir auch hier über das Buch und die Impulse aus dem Buch reden können.

00:02:13: Im Vorwort sagt gerade den Namen vergessen.

00:02:17: aber im Vorwort der das geschrieben hat er sagt dass wir grade in der Kinder- und Jugendarbeit ja auf die Frage stellen was sollen wir machen?

00:02:26: Und ganz ganz selten oder vielleicht ganz ganz spät überhaupt die Frage was glauben wir eigentlich?

00:02:32: Also nicht nur unsere eigenen Glaubenssätze, sondern über unsere Arbeit und was wir machen.

00:02:37: Und das ist im Prinzip der Fokus heute.

00:02:41: Aber mal so viel von mir zum Start zu dem Buch!

00:02:45: Du kannst gerne mal anfangen und starten.

00:02:48: Wir wollen erstmal auch ein bisschen mehr ins Buch reingehen und hinterher auch mehr praktisch werden.

00:02:53: Zuerst mal zum Anliegen vom Buch.

00:02:55: worum geht es eigentlich?

00:02:57: Was ist das Ziel von dem Michael McGarry?

00:03:01: Er geht von Fragen aus, wie diese Frage ist Jungarbeit biblisch.

00:03:06: Wie gehen wir mit der Situation um?

00:03:08: das viele Jugendliche wenn sie rausgewachsen sind unsere Gemeinden verlassen?

00:03:13: Wie hängt Gemeindearbeits mit Familienarbeit zusammen und Jugendarbeit mit Familien Arbeit?

00:03:20: Wie sehr arbeiten wir auch mit Familien zusammen?

00:03:23: und in all dem... Präsentiert er sozusagen, versucht der Antworten zu präsentieren auf diese Fragen mit einer biblischen historischen und theologischen Brille.

00:03:34: Und versucht da Fundamente zu legen.

00:03:37: Er schaut in die Bibel A, C, N, T. Er schaut in die Kirchengeschichte und er schaut wirklich in die Theologie und in das Evangelium zentrierte rein.

00:03:47: Wie können wir da in dem Sinne Jugendarbeit gestalten?

00:03:51: Ganz stark rauskommt in den Buch.

00:03:52: wird sein oder ist so sein Ansatz dieser Zusammenarbeit mit Eltern und wie Jüngerschaft geschieht unter den Jugendlichen, was Eltern damit zu tun haben.

00:04:03: Wie sie damit zusammenhängen?

00:04:04: Und etwas, was mir... Was so raussticht für mich und sehr hängen geblieben ist, ist dieses Voraugenmalen das die Jugendzeit- und Jugendarbeit sozusagen für eine kurze Zeit im Leben der Jugendlichen wichtig ist.

00:04:18: Die Familie ist für die Lebenszeit Und Gemeinde selber ist für die Ewigkeit.

00:04:23: Ich glaube, da ist es wichtig... Darüber hat man auch im Vorfeld gesprochen, da keine Abstufung zu machen nach dem Motto der Jugendarbeit ist deswegen gar nicht so wichtig sondern diesen größeren Kontext diese größere Story und das größere Bild zusehen für Jugendmitarbeiter und entsprechend Jugendarbeit zugestalten gerade mit Hinblick auf Integration in die Gemeinde.

00:04:41: wie kann das aussehen?

00:04:43: Genau!

00:04:44: Das sind so Linien, die erfährt und wo er entlang geht.

00:04:48: Und die sehr herausfordernd ermutigend und spannend waren.

00:04:51: für mich fand ich.

00:04:52: Ja das ist... Wo du schon ansprichst Familie große Bildgemeinde.

00:04:57: Das sind natürlich Punkte wo wir auch als Jugendzeit wirklich verbrennen und sagen dass es eine große Beobachtung von vielen Studien Die Bedeutung der Familie Für den Prozess Ich nenn's mal der Glaubensentwicklung bei den Kindern und Jugendlichen.

00:05:14: Auch die zunehmende Bedeutung der Eltern, dass es gar nicht so ist, dass irgendwie eigentlich der Jugendpastor immer wichtiger wird und die Eltern eigentlich an Bedeitung verlieren sondern Studien zeigen eigentlich auch ein anderes rum.

00:05:25: aber die Realität in Gemeinde ist oft gar nicht da.

00:05:29: also die Zusammenarbeit mit den Eltern und gleichzeitig wieder den Gesamtfokusgemeinde.

00:05:35: Also wir hatten jetzt in einigen der letzten Podcasts, zum Beispiel über paragemeintliche Freizeiten.

00:05:42: Auch im Podcast Intervening Ecclesiology immer wieder so die Fragestellung welchen Teil hat die Kinder und Jugendarbeit im Blick auf die Gesamtgemeinde?

00:05:51: Das ist auf jeden Fall so ein paar Dinge, die wir auch heute bedenken wollen.

00:05:57: Ich starte mal mit drei Problemen, die er benannt im Blick Und von da aus können wir ja so starten, seine Hauptargumente Linien so die er in dem Buch fährt darzustellen.

00:06:12: Als der sagt am Anfang es gibt drei Probleme.

00:06:14: das erste ist sprich der von der typischen Dropout Rate also wie viele z.B.

00:06:21: ein großer Prozentteil der Kinder und Jugendlichen die einen Jugendkreis besucht haben dann langfristig nicht mehr Teil von Gemeinde ist nicht mehr glaubt sich nicht mehr damit identifiziert.

00:06:37: Also eine hohe Dropout-Rate, wenn man das so im Deutschen sagt ich denke schon.

00:06:43: Das zweite ist was wir sagen.

00:06:44: das finde ich ganz wichtig.

00:06:48: es hat nicht einfach nur damit zu tun dass die Kinder und Jugendliche jetzt total ungeistlich sind oder dass das einzige Problem da liegt sondern die Gesamtgesellschaft im westlichen.

00:07:01: er schreibt jetzt von Amerika aber Ich glaube, da können wir unseren genauso mit reinnehmen.

00:07:06: Absolut!

00:07:07: Ist halt sekularisiert und vieles was die Kinder- und Jugendlichen widerspiegeln und jetzt vorleben oder leben haben sie vorgelebt bekommen von den Eltern.

00:07:15: und das ist eine starke Verbindung, was man ganz schnell merkt wenn man noch pastorale Arbeit macht in der Gemeinde.

00:07:22: Und das Dritte ist dass er ne starke Fragmentierung sagt er sieht zwischen Kirche Jugendarbeit und Familie.

00:07:32: Und wahrscheinlich ist das dann auch schon einer der Hauptlinien, er hat es schon angesprochen dass diese drei Punkte wie so einzelne Fragmente da sind die nicht mehr oder nicht gut miteinander und ineinander verwoben sind ist seine Beobachtung.

00:07:48: Wenn wir über diese drei Dinge nachdenken, ich glaube wie finden uns da irgendwie sofort wieder in unseren Gemeindekontext auch in unserem bestlichen Kontext.

00:07:55: Angefangen mit dem dieser Dropout-Rate wo er sagt dass wir versuchen diesen Problem oft mit mehr Programmen entgegenzutreten.

00:08:04: Dinge die wir organisieren können aber der ganz schnellen Fokus drauf legt und das führt dann eben im Buch aus wo Familien gestärkt werden müssten um den Entgegen zu wirken nicht, dass das Familien gestärkt werden um in dieser Jüngerschaft mit einzusteigen.

00:08:22: Sagen wir mal oder wo?

00:08:23: Das ist ganz wichtig.

00:08:24: Er nennt es Co-Discipleshing also Wo wir Jugendmitarbeiter als Mitarbeiter der Eltern zusammen agieren In dieser Jungschaft und diesem Prozess Damit letztendlich eine junge Generation haben Eine Jugendarbeit haben die nicht zu einer extra Gemeinde wird ... dass wenn da nämlich die Zeit deiner Jugendzeit vorbei ist, du dann automatisch die Gemeinde verlässt.

00:08:50: Diese Dropout Rate weil dann sozusagen deine Gemeinde vorbei ist sondern als Teil dieser ganzen Gemeinde zu sehen und wie wichtig es da ist Familien zu stärken Eltern zu stärkern sie zu kennen und so weiter.

00:09:01: wir werden daher auch praktisch werden noch ein bisschen um da einfach mitzuwirken statt sofort über Programme und noch mehr Angebote nachzudenken.

00:09:11: Auf den zweiten Punkt kurz auch einzugehen.

00:09:13: Du hast es kurz betont mit der Kultur in der wir leben, der säkularen Kultur und wie wir geprägt werden?

00:09:18: Ich glaube da ist das auch mega wichtig, ich merke es auch so von meinem Gemeindekontext dass wenn wir Jüngerschaft als Prägung verstehen oder als Formungen verstehen wo junge Menschen geformt werden.

00:09:29: Da werden Sehnsüchte geweckt, da wird ihnen vorgelebt was man lieben soll wonach man hinterherjagt.

00:09:35: In diesem Sinne sind bei uns in unseren Gemeinden haben wir immer eine hundertprozentige Jüngerschaftsrate, weil unsere Jugendliche immer in Jüngerenschaft stehen.

00:09:43: Wenn wird es so verstehen?

00:09:44: Die Frage ist wer prägt sie, wer formt sie?

00:09:47: und da hat die Gesellschaft natürlich auch über die Social Media Kanäle und Digitalisierung Wege wie unsere Jugendlichen in Jungschaft stehen.

00:09:56: Und auch da wo er sagt ja da haben wir die Verantwortung als Youth Worker einfach in der Gemeinde mit Familienzusammenarbeit, aber letztendlich Jüngerschaft als etwas zu verstehen was eigentlich an Dauern passiert.

00:10:09: Die Frage ist wer prägt sie und wie werden Sie geprägt?

00:10:12: auch?

00:10:13: Ich finde es eine spannende Frage.

00:10:16: erhaut jetzt so einen Raum.

00:10:17: wir haben ne Fragmentierung zwischen Familie, Kinder- und Jugendarbeitgemeinde Und das dass du jetzt als Discipleship jünger machen Es ist quasi dadurch nicht mehr wirklich gegeben.

00:10:29: Er hat ja auch ein kirchengeschichtliches Kapitel.

00:10:32: könntest du auch darauf oder einen Blick auf das, was er darstellt sagen warum so eine Einteilung oder Fragmentierung überhaupt gekommen ist und wie jetzt da sind wo wir sind.

00:10:45: Ja, voll.

00:10:46: Also er behandelt die früheren Kirchengeschichte, die erste Gemeinden.

00:10:51: schaut das sich an dann die Zeit der Reformation und auch bei den Puritanern und führt aus wie gerade diese Lehre von Zuhause aus, vom Kern der Familie, wie es sich auf die Gemeinde ausgewirkt hat.

00:11:02: Schreibt noch an einer Stelle... Total wichtig war damals, dass das persönliche Reformation zu Hause in der Familie am Estisch geschieht und wie sich das auswirkt auf die Gemeinde.

00:11:14: Und wie das zusammenspielt diese Lehre auch diese vorgelebte Lehre, diese ganz praktische Lehre.

00:11:20: viel mehr dieser Fokus auf diese persönliche Jüngerschaft, die von zu Hause ausgeht.

00:11:25: Aber immer als Teil auch der Gemeinde gesehen wird – wir sehen es gerade im neuntersten Moment in den ersten Gemeinden – aber das ist dann noch später an einer Stelle beschreitet, wie zur Zeit der Puritana der Pastor zu den Familien nach Hause gegangen ist und dass gemeinsam auch die Predigtnummer angeschaut hat durchgegangen ist sich Veränderung auch in den Gemeinden einfach passiert ist.

00:11:48: Genau den Ansatz, wie du sagst seit dem Zweiten Weltkrieg, das wir auch in dieser Generation denken grundsätzlich und die es nach außen hin, dass da dann die Gefahr einfach in sich birgt diese Jüngerschaft, wie sie zu Hause gelebt und vorgelebt und gelehrt wird... kurz kommt und dann irgendwann von Eltern auf die Jugendmitarbeiter überladen wird oder abgegeben wird.

00:12:16: Und wenn davon ausgeht, die Jugendmitarbeiter sind dafür vor allem

00:12:20: zuständig.".

00:12:22: Das schreibt er auch an einer Stelle.

00:12:25: Das ist kein Zusammenarbeiten, sondern ein Stück weit ein Abgeben vielleicht etwas was er beobachtet.

00:12:33: Ja ich fand ... Ich finde es so erfrischen als Theologe dass jemand einfach mal sagt Wir haben nicht einfach nur die Bibel und dann uns, sondern wir haben zweitausend Jahre Kirchengeschichte.

00:12:44: Absolut!

00:12:45: Und es hat in vielen Epochen auf unterschiedliche Art und Weise funktioniert das Eltern-Gemeinden ja ich sag mal Kinder- und Jugendarbeitbetrieben haben In dem Sinne dass sie ihren Kindern den Glauben weitergegeben haben und da reinzuschauen wie und was hat das eigentlich ausgemacht?

00:13:04: Für mich war das auch nochmal so neu zum Beispiel bei der typischen Katichese, wenn man das Wort kennt vielleicht jetzt auch so mittelalterlich oder auch bei Luther.

00:13:14: Das ist nie so ein Schroffes wir ballern den Kindern jetzt was ins Gehirn an Informationen sondern dass es immer dieses gekoppelte Vorleben vorzeigen Beziehung aufbauen zwischen Lehrer und den Schülern eigentlich mehr dieses jünger Modell von Jesus als das, was ich manchmal im Kopf habe.

00:13:36: Wenn ich so an den strengen Lehrer im schwarzen Mantel denke der vorne einfach Schroff was vorliest.

00:13:44: Was zum Beispiel auch bei den Puritanern vielleicht manchmal ein bisschen vorgeworfen wird oder man so bei den puritanern eher diese strengeren Leute vor Augen hat die aber tatsächlich, die sich ja so ein Herzensanliegen war dass dass sie selber branden dafür für diese Lehre, aber eben das es vorgelebt wird.

00:14:02: Dass man gemeinsam in der Nachfolge drinsteckt.

00:14:05: Ich glaube wir Christen, wir neigen immer dazu, das Feuer zu studieren... ohne selber in Flammen zu stehen.

00:14:13: Und das, was so rauskommt ist dieses ... dass Eltern selber an Flamm stehen, als Jugendmitarbeiter in Flamme stehen und dass man da zusammenarbeitet, sodass nicht nur eine Lehre wird die man weitergibt sondern eine, die man lebt vom Evangelium her von einer ganz tiefen Liebe, die von Jesus genärzt wird und darauf antwortet.

00:14:29: Ja?

00:14:30: Und dann in dieser Nachfolge zu wachsen aber auch als eigenständige Nachfolger zusehen.

00:14:36: Er schreibt es an einer Stelle klar die Jugendlichen, die wir in der Jüngerschaft haben und die wir begleiten wollen sind Teil der jetzigen Gemeinde.

00:14:48: Und nicht nur irgendeiner Zukunft der Gemeinde sondern jetzt.

00:14:53: Dafür gebraucht Gott letztendlich Leute in der Gemeindede, die Eltern, Jugendmitarbeiter um das zu lehren aber auch fortzuleben mit dem Ziel des Jüngernmachens.

00:15:05: Also wir sind mitten im Thema... Heute ist vielleicht auch so ein bisschen, wir wurscheln uns so durchs Buch und werden hier und da mal was benennen, was uns wichtig geworden ist.

00:15:15: Ist auch eher einfach einen Einstieg und es ist auch ein gut lesbares Buch.

00:15:18: Wer das Englischen mächtig ist dann eine Empfehlung ist nicht sehr lang und ist wirklich auch ruchtbar also dass an der Stelle noch mal ins Herz gelegt.

00:15:27: Ist Kinder- und Jugendarbeit überhaupt biblisch?

00:15:29: Jetzt haben wir schon einige seiner Punkte benannt.

00:15:32: Lass uns da nochmal den Kreis drehen.

00:15:34: Er hat zwei Kapitel wo er ... vom AT und NT, ja im Prinzip die These entwickelt das.

00:15:40: Die Art und Weise von Kinder- und Jugendarbeit,... ...die dort drinsteckt sehr biblisch ist... ...und was das denn für eine Art und Weise von Kinder und Jugendarbeit ist?

00:15:49: Ja.

00:15:50: Er schaut sich bekannte Stellen wie aus Fünftermose sechs an,... ...dieses höhere Israel und wo es ja im... Kern ganz tief darum geht, dass man in der nächsten Generation den Kindern Gottes Wort mitgibt.

00:16:05: Aufs Herz schreibt aber bisschen zu wenn man die Betragung nachdenkt in die Hände rein aufs Herz.

00:16:13: das ganze Leben bestimmt Gottes Wort selber und dass es vorgelebt und weiter gegeben wird an die nächste Generation.

00:16:20: Man muss ja auch im Kontext bleiben, letztendlich damals wie die Familien zusammen unterwegs waren.

00:16:25: Auch als Volk, wie man sich jetzt Volk zusammengesehen hat und da unterwegs war.

00:16:29: Und auch welche Folgen es hat wenn Gottes Wort nicht an die nächste Generation weitergeben wurde.

00:16:35: Interessant finde ich da auch ganz bekannt diese Formulierung in Richter zwei wo eben das Nicht passiert ist.

00:16:42: Wo ein Versehen beschrieben wird und das führte auch kurz aus dass da etwas passiert ist.

00:16:46: Und zwar wurde eine Generation, die nachkam nicht von den Taten Gottes weitergegeben.

00:16:52: Das heißt ihnen wurde nicht erzählt was er tat.

00:16:54: das wurde nicht aus Herz geschrieben es hatte keine es hatte kein Prio es hat irgendwie bei Josua zurzeit irgendwo aufgehört und die Folge war dann entsprechend die Zeit der Richter die wir haben wo er sagt so ein bisschen dass ist so.

00:17:07: das ist dann die Folge davon wenn wir damit aufhören die nächste Generation aktiv zu arbeiten.

00:17:14: Das können wir im alten Testament erkennen.

00:17:16: und letztendlich auch bei Nehemiah greifte er auf, wie das ganze Volk zusammen kommt und wo diese kollektive Buße geschieht.

00:17:24: Da waren alle zusammen letztendlichen.

00:17:26: Er spannt dann auch den Bogen ins neue Testament, wo auch Gemeinde zusammen war Und wie Jesus selber Jugendmitarbeiter war, weil er einfach sehr junge Jünger in seine Lehre genommen hat.

00:17:38: Anders als jede andere Rabbi und da aber so als Jugendmitarbeiter eigentlich schon vorgegangen ist, obwohl es nicht seine eigenen Kinder waren sondern das waren einfach junge Männer die er geprägt hat dann auch.

00:17:49: Im Prinzip will er ja mit den AT- und NT Stellen zwei Dinge zeigen.

00:17:54: Erstens der Fokus wird ganz stark auf Familie gelegt, die mehr war als unsere heutige Kernfamilie.

00:18:06: Haben wir oft so im neuen Testament wenn es eher um Haushalte geht sozusagen, wo mehr Generationen zusammengelebt und so weiter.

00:18:14: aber das war ein starker Ort, wo Glaubensweitergabe stattgefunden hat nicht nur in Form von Inhalten, die man gepredigt hat sondern in der Art und Weise wie man halt gelebt, wie man diskutiert hat.

00:18:28: Wie man die Gebote Gottes jetzt im jüdischen Volk gelebt angewandt hat... ...wie man opfern gegangen ist usw.

00:18:36: Also das war ja alles.

00:18:37: Teil der Weitergabe an die Kinder hatte auch mit Kultur Identität, mit Volksidentität zu tun.

00:18:43: Dass das eine die eine Säule und die andere Säume aber ganz stark sowohl im alten Testament wo man eher noch dieses Familienbild im Kopf hat.

00:18:53: Auch da ist dieses Kommunale denken nicht weg und da finde ich spannend.

00:18:57: Ich glaube, den Psyme hattest du gerade nicht erwähnt?

00:19:00: Nee, hättet

00:19:01: ihr noch nicht.

00:19:03: Psym ist meinig.

00:19:07: Wo er stark macht dass die Weitergabe der großen Werke Gottes an die Kinder das Erzählen der Machttaten... Das erzählen letztendlich der Heilsgeschichte also Mit dem Ausdruck auszugibten als Kern, mit der Erwählung der Väter.

00:19:23: Mit der Treue Gottes durch die Wüste usw.

00:19:26: Also nicht einfach nur so eine Ereignis sondern die Geschichte des Volkes mit Gott wird ja in den Psalm immer wieder auch nacherzählt und man hat es im Prinzip gemeinsam mit den Kindern gesungen.

00:19:37: Der sagt auch hier ist das nicht einfach nun eine Pflicht der Eltern sondern ist es integriert nennt das in den gemeinsamen Anbetung Israels als Gemeinschaft, wenn man vor Gott kommt.

00:19:51: Find ich ganz stark das auch schon im alten Testament zu sehen.

00:19:54: Er erwähnt Nehemiah ... Ich hatte es schon mal hier in dem Podcast gesagt, aber es hat mir so viel gegeben, weil ich gerade durch Esraun Nehmiah eine Predigtreihe mache.

00:20:03: und da dieser starke Vorwurf mit den Mischänen ist.

00:20:07: Man fragt wie Orten wird das theologisch ein?

00:20:10: Aber erstmal muss man festhalten, dass es ein Riesenproblem für die Identität des Volkes ist.

00:20:15: Erstmal war's einen Bundesbruch.

00:20:18: Man hat klar gegen Gottes Gebote sich aufgelinden, indem man sich Frauen und verschwägert hat mit den befeindeten Völkern.

00:20:25: Und mit anderen Religionen letztendlich.

00:20:28: Am Ende sagt Nehemiah eure Kinder sprechen nicht mal mehr jüdisch.

00:20:35: Das ging mir so ins Herz.

00:20:37: Weil genau das ist das Problem!

00:20:40: Ihr habt jetzt... ihr werdet erzogen von jüdischen Männern.

00:20:46: Es geht gar nicht um Frauen, man.

00:20:47: Ich mach's mir hier so fest an jüdischen Männern.

00:20:50: Dann eure Frauen sprechen arameisch, bringen eine andere Tradition einen anderen Kulten und einen anderen Gott mit, machen ihr Ding, geben das an ihrem Kind weiter ... Und am Ende geht die Identität völlig verloren.

00:21:03: Weil es wird nicht mehr gemeinsam in dieser gemeinsamen Identität als Familie geprägt.

00:21:09: Das zerstört das Volk!

00:21:11: Das finde ich ganz spannend.

00:21:13: Das?

00:21:13: Also von unten... Diese Familienstrukturen zerstören am Ende die Identität des Volkes.

00:21:18: Eure Kinder sprechen nicht mehr jüdisch, da hab ich letztes Mal im Podcast gefragt, sprechen unsere Kinder noch christlich?

00:21:24: Weiß nicht wie wir das jetzt übersetzen wollen aber ich glaube man versteht

00:21:27: den Punkt.

00:21:29: und wenn man auch was als vorausgesetzt schon irgendwie gibt, aber nicht hinterher ist dann verliert sich auch etwas.

00:21:35: also Gerade wenn wir bei Gemeindeyugendlichen etwas voraussetzen, dass etwas schon da ist.

00:21:40: Aber vielleicht noch nie persönliches Leben gesprochen wurde?

00:21:44: Dann verliert sich etwas!

00:21:45: Dann geht etwas verloren und die Auswirkungen sehen wir dann natürlich.

00:21:50: Mit einem neuen Testament greift er ja beide Punkte auf.

00:21:54: Spricht der noch mehr von der gemeinde als geistlicher Familie

00:21:57: ein

00:21:58: wichtiges Bild?

00:21:59: Ganz

00:21:59: wichtig hier.

00:22:02: Weil unsere Kinder halt teilen ... Du sagtest es ja schon Teil der Gemeinde von heute sind wie in einer Familie halt auch.

00:22:09: Sie haben noch nicht die volle Verantwortung, sie haben eine andere Rolle als die Eltern aber sie sind ein Teil der Familie und so auch in der Gemeindekinder mit reinzunehmen.

00:22:20: Er sagt an einer Stelle es ist nicht einfach Members in Waiting also nicht einfach so.

00:22:24: ja die kommen irgendwann dazu aber schön dass wir uns schon besuchen sondern haben schon einen anderen Stand.

00:22:31: also wir wollen natürlich das sich Schritte tun.

00:22:33: Wir wollen natürlich auch darauf absehen, dass sie ihre persönliche Entscheidung für Jesus festmachen.

00:22:38: Für die Nachfolge fest machen.

00:22:39: Aber Sie sind Teil eingebettet in diese Glaubensgemeinschaft.

00:22:45: Wichtig ist das wir als Freikirchen diesen Gedanken nicht mehr natürlich haben

00:22:49: und

00:22:49: es wird das nicht verlieren.

00:22:51: Und deswegen ist ihm diese Perspektive so wichtig mit Gemeinde-Ewigkeit.

00:22:55: Leibliche Familie für die Lebenszeit aber Gemeinde Ewigkeit weil das die geistliche Familie ist, in die ein Christ eingebättet ist und in der lokalen Gemeinde sichtbar wird letztendlich.

00:23:29: Und dann spricht er von, beziehungsweise noch mal da bei dem Punkt geblieben.

00:23:39: Einfach da nochmal festzuhalten fand ich für mich auch noch einmal wichtig.

00:23:44: dieses zäologische Anliegen Hinterkinder und Jugendarbeit.

00:23:49: Ich glaube schon dass wir dann den Wundenpunkt treffen in unserer Zeit weil der spricht zum Beispiel von sowas wie ja wirklich tief rein zu gehen in die biblische Geschichte Da auch nicht zu sagen, jetzt Bibel zu lesen und biblische Themen zu machen.

00:24:09: Auch über die ganze Heilsgeschichte hinweg.

00:24:12: Dass das die Kinder langweilt oder dass es nicht cool genug ist für sie, dass wir mehr relevante Themen machen müssen.

00:24:20: Das sind alles so ... Ich finde, das ist ein Zereißakt in dem man steht, wenn man Kinder- und Jugendarbeit macht!

00:24:27: Man will sie nicht verlieren, man will möglichst relevant sein.

00:24:29: Auf der anderen Seite verliert man vielleicht aber auch einen gewissen theologischen Boden.

00:24:33: also da sehe ich mich selbst immer wieder in diesem Kampf und da betont er ganz stark den Fokus wir müssen wirklich zu Jüngern machen, Glauben weitergeben und das auch auf eine ganzheitliche und tiefe und gründliche Art und Weise

00:24:50: dass eben nicht nur ein Verhalten sich an eine Gruppe oder eine Gemeinde anpasst, sondern spricht und macht aus einem Beispiel von, wie sieht Evangeliumszentrierte Jugendarbeit aus im Zentrum?

00:25:00: Wenn Herzensveränderung geschieht und nicht nur Symptome behandelt werden oder schnelle Lösungen dabei herauskommt.

00:25:07: Sondern langfristige Lösungen, das Adult Disciples dabei wirklich herauskommen dürfen.

00:25:13: Wirklich als eigenständige Nachfolger zu sehen – es hast du auch schon gesagt, ist ganz wichtig – aber mit dem Ziel, langfristig Ziele ganz nach Matthäus XXV macht sie zu jüngern.

00:25:23: Auch das führt an einer Stelle nochmal ganz zentral aus, die letztendlich von innen heraus verändert werden und die Schönheit Gottes immer mehr greifen und wirklich durch Umkehr und den Blick auf Gott auf den Weg kommen, den wir uns auch für die jungen Menschen letztendlichen wünschen.

00:25:40: Ich glaube da war es wichtig dass wir über das Thema ... das Bild der Brücke auch sprechen.

00:25:46: Das ist etwas, was er hier gebraucht... ... um auch um Jüngerschaft zu machen,... ... dass er das Bild dieser Brücke gebrauchten unter anderem dafür,... ...dass er sagt wir Jugendmitarbeiter, wir haben die Aufgabe,... ... eine Brücke zu schlagen zwischen Familie und der Gemeinde.

00:26:03: Dass es da eine Verbindung gibt!

00:26:06: Ich glaube, wir können es in zwei Weisen irgendwie verstehen.

00:26:08: Zum einen wie als Jugendmitarbeiter also Brücke zwischen den Kernfamilien, biologischen Familien und der Gemeinde an sich.

00:26:14: Das da fällt für mich auch Thema Elternarbeit mit rein aber auch die Jugendarbeit selbst als Brücke zu sehen und nicht als Ziel weil keiner sein Haus auf einer Brücke bauen würde sondern über die Brücke geht um zum Haus zu kommen das heißt zwischendurch Jugendarbeits selber als Brücken zu sehen Zwischen den für die Jugendlichen selber und der Gemeinde letztendlich.

00:26:38: Und dass wir dazu dienen, dass sie als dieses Jüngermachens im Kontext einer ganzen Gemeinde gesehen wird und bewegt wird letztendliche auch.

00:26:46: Das macht was ganz viel mit unserer Arbeit weil wir dann unsere Jugendarbeit diesen Auftrag unter Orten uns als Brücke verstehen und nicht mehr als Destination wie er schreibt.

00:26:56: Und das verändert schon eine ganze Perspektive auch wie wir Jüngerschaft betreiben letztendlicherweise.

00:27:00: Weil da ist es eben nicht nur diese... Da sind wir keine Gemeinde in der Gemeinde, sondern wir sind Teil der Gemeinder mit den Jugendlichen.

00:27:09: Ja es ist natürlich klar dass die Dropout Rate hoch ist also der Teil der Kinder und Jugendlichen die dann Gemeinde verlassen wenn sie aus der Jugend gehen Wenn die Jugend ein völlig anderer Kontext ist als Gemeinde.

00:27:28: Also wenn meine Jugend cool und hip Weiß ich nicht, wie aus?

00:27:32: Ich will es jetzt nicht nur daran festmachen.

00:27:34: Aber wenn sie so eine völlig andere Atmosphäre ... Wenn da völlig andere Inhalte geprägt werden und praktiziert werden... Und dann ist der Schritt in die Gemeinde danach.

00:27:47: Wenn man sagt okay, jetzt weiß ich nicht je nach Gemeinde wie alt verlässt ihr den Jugendkreis.

00:27:54: Dann ist man fast wie einen Fremdkörper in der Gemeinde plötzlich.

00:27:59: logisch sozusagen für uns.

00:28:01: Aber das auch mal immer wieder neu zu reflektieren, zu durchdenken wie stark schaffen wir das Brücke?

00:28:08: Zu sein beziehungsweise ich will es mal so formulieren eine lebendige Brücke zu sein.

00:28:13: Es ist ja nicht so gedacht.

00:28:15: okay jetzt sind sie vier Jahre bei uns.

00:28:19: Wir geben sie ab und dann sehe ich sie nicht mehr.

00:28:21: Sondern in dieser Zeit schon wollen wir Brücke sein in die Gemeinde rein So verstehe ich Ihnen auf jeden Fall.

00:28:28: Ja, keine statische Brücke eine lebendige Brücke.

00:28:31: die Beziehung lebt und es hört damit auch nicht auf aber eben in diesem großen Kontext der Gemeinde unter Ewigkeit zu sehen das hat wurde bei mir auf jeden fall befeuert oder hat mir geholfen um dieses ganze Bild zu sehen.

00:28:42: Und das wird dann super praktisch weil daran orientieren wir uns wie wir auch Jugend gestalten Die Veranstaltung gestalten du hast auch kurz erwähnt wenn sich ja auch Inhaltlich Sich komplett entfernen von all dem was in der gemeinde zu tun hat Oder wenn's gar keine verbindung gibt auch zwischen jugend Mitarbeiter und Leitungskreisen.

00:28:58: Und da auch zum Beispiel ganz praktisch Besuche gibt, beiderseitig irgendwie... Dann ist ein Gottesdienst komplett fremd für die Jugendlichen.

00:29:07: Da hängt dann auch wieder, wenn wir noch größer denken, wieder Gottesdiensbesuche mit Eltern zusammen.

00:29:12: Auch da gibt es einen Bezug zum Gottesdienst selbst wo dann die ganze Gemeinde zusammenkommt letztendlich.

00:29:19: Lass uns über die beiden Punkte noch sprechen!

00:29:22: Ich denke das ist wichtig praktisch werden.

00:29:26: Wie können wir das Leben, also wie können wir diese Brücken leben wenn uns an dieser Metapher mal aufhängen?

00:29:31: Ja!

00:29:32: Wie können die Zusammenarbeit mit Familie, also mit einer Art von Kernfamilie und Gemeinde auf eine gute Art und Weise leben wenn wir Kinder- und Jugendarbeit machen?

00:29:43: Und ich denke jetzt auch zum Beispiel daran, wenn ich ehrenamtlicher Kinder-und Jugendmitarbeiter bin der nicht ständig Elternbesuche ... und auf der anderen Seite die zweite Brücke.

00:29:55: Wie können wir, ja ich nenn's jetzt mal ... ... Integration in die Gemeinde oder ... ... den Kinder-und Jugendkreis in die ... ... Gemeinde integrieren?

00:30:06: Und dadurch auch die Kinder- und Jugendlichen... ... auf einem langfristigen Weg gesamtgemeindlich ... ... Co-Disciple nennt ihr das.

00:30:13: Das ist ein deutsches Wort.

00:30:14: Co-F-Jüngerschafts machen.

00:30:17: Ja genau!

00:30:19: Weiß du zu meinen sehr.

00:30:20: Also aus Erste einzugehen würde ich spontan ... ... sagen.

00:30:23: ganz praktisch beginnt es damit, gerade wenn ich im Ehrenamt bin und jetzt unter der Woche nicht irgendwie Elternbesuche in Anführungszeichen machen kann oder so.

00:30:30: Ich finde spannend Sonntags nach dem Gottesdienst ein bisschen Radar dafür zu haben.

00:30:33: wo sind die Eltern meiner Teams?

00:30:34: Nicht nur Wo sind meine Teams?

00:30:36: Wo sind mein Jugendlichen?

00:30:37: Sondern wo ist auch ihre Eltern?

00:30:39: Kenne ich sie?

00:30:39: Kennes du Backgrounds?

00:30:41: Weiß ich ein bisschen mehr was grad in ihrem Leben abgeht?

00:30:43: habe ich grundsätzlich einen Kontakt?

00:30:45: gibt das eine Beziehung?

00:30:47: Weitergehend finde ich es wichtig, dass Eltern erfahren was wir in unserer Jugendarbeit machen.

00:30:54: Es gibt Eltern die Fragen das, die sind so initiativ und sie wollen das wissen.

00:30:58: Und manche sind einfach dankbar, dass ihre Jugendlichen in der Jugend sind und meinen ist es am coolsten für Sie wenn die Eltern sich so wenig wie möglich damit irgendwie einmischen.

00:31:08: Ich war letztes Jahr im September auf einer Fortbildung in der Capitol Hill Baptist Church in Washington und habe dort mit dem Jugendpastor gesprochen, wie sie Jugendarbeit gestalten.

00:31:18: Ich fand es superinteressant, ich will nur zwei Sachen aufgreifen.

00:31:20: Er sagt sie treffen sich dreimal im Monat Freitagabend bewusst einmal lassen Sie's frei Freitage abends damit die Mitarbeiter daheim sein können und auch die Jugendlichen um Family Abends zu leben und um Beziehungen am Wochenende zu haben.

00:31:33: Das ist jetzt einfach alles Sachen, die habe ich so für mich mitgenommen.

00:31:36: das kann man irgendwie alles nochmal bewerten und so.

00:31:38: aber ich fahre das spannend diese Priorisierung.

00:31:40: und sozusagen einmal lassen wir frei Und sie gestalten diese Elternarbeit so dass sie einen sehr engen Kontakt zu den Eltern pflegen und die Eltern vom Jugendpastor jeden Freitag ein Dokument im Newsletterstil erhalten.

00:31:55: Und in diesem Dokument steht drin, was sie an dem Abend machen?

00:31:59: Was das Thema der Bibelarbeit ist mit den wichtigsten Punkten so, also nicht das Skript, sondern darum geht's.

00:32:04: Auch die Fragen für die Gruppenarbeit nach der Bibelerbeit mit dem bewussten Ziel, dass sich die Eltern mit ihren Kids über diese Fragen am Ess-Tisch austauschen können.

00:32:16: Das ist jetzt natürlich ... Das ist High Level, jeden Freitag da was durchzuschicken.

00:32:20: Da würde ich auch ein Fragezeichen setzen, muss das jetzt so sein?

00:32:23: Aber ... Ich finde diese Verbindung zu den Eltern auch wichtig.

00:32:27: in Bezug auf was behandeln wir, worüber könnt ihr noch mit den Kindern reden?

00:32:32: D.h.,

00:32:34: wir geben euch Vorlagen!

00:32:35: Aber am Essstisch sitzt ihr am Ende und zwar viel mehr als wir es tun freitagabends.

00:32:40: Und dazu sagen hier, wir möchten euch Hilfestellung geben, die Fragen mitgeben, Geht mit denen weiter, vertieft das mit ihnen.

00:32:51: diesen Aspekt fand ich super spannend.

00:32:52: Wir hatten bei uns eine Jugend einmal einen Abend zum Thema Sexualität und danach der Mitarbeiter, der das gehalten hat kam dann nach zu mir und hat gesagt er hatte ein schlechtes Gewissen weil er den Eindruck hatte er hätte das vorher den Eltern sagen müssen was er sagt.

00:33:05: Er stand so allem was er gesagt hat aber er wusste auch dass es für manche Jugendliche ein komplett neues Feld sein würde.

00:33:11: ja manche sind da auch komplett irgendwie gar nicht so geprägt oder kennen vieles noch nicht Und er hat ne Tür aufgemacht aber hat die Eltern nicht mit reingenommen.

00:33:19: Das Feingefühl fand ich sehr gut, sehr schön.

00:33:22: Unabhängig von der Situation, dass mir das für ihn leidgetan hat ... aber dieses Feinggefühl, das würde ich mir auch bei mir selber noch mehr wünschen, glaub ich.

00:33:31: Ja und es... Also ich find's auch schon einen guten Hinweis zu sagen ... also du wart bei der Gemeinde die du besucht hast in Amerika so high-levelmäßig alles durchzugeben okay?

00:33:43: Aber wenigstens mal zu sagen oder damit anzufangen zu sagen wenn ich ... bestimmte auch tiefere Themen machen.

00:33:49: Zum Beispiel mal eine Reihe zur Sexualität, dann mach ich da auch mal einen Abstract von und... ... geb das auch an die Eltern weiter und macht auch mal ne Vorabimpfe.

00:33:58: also kann man auch mit starten

00:34:00: oder

00:34:00: einfach wenn man mal eine Reie hat oder eine Reiher macht.

00:34:04: Und ich meine im Kindern-Jugendbereich gibt es auch verschiedene Kreise.

00:34:07: Also Jugendgruppen, Konfibiu Gruppen, ... ... Jungschaatin was auch immer man in der Gemeinde so hat an ... ... Fahrtfinderarbeit was auch ever.

00:34:16: Aber ich glaub, überall hat man die Möglichkeit auf eine bestimmte Art und Weise ... ... die Eltern mit reinzunehmen.

00:34:21: Also er in dem Buch schreibt ja auch nicht nur davon im Sinne von informieren,... ... sondern auch wirklich aktiv mit reinnehmen.

00:34:29: Also erst legt zum Beispiel vor, dass wir hingeblieben ... ... so Familienabende zu machen, wo quasi dann... ... alle, also die Eltern mit eingeladen sind.

00:34:40: Und dann die verschiedenen Familien gegeneinander zum Beispiel Spiele machen oder so.

00:34:43: Das stell ich mir grad bei mir voll chaotisch vor.

00:34:45: Ich glaub's wird voll eskalieren!

00:34:50: Also ich stelle mir tatsächlich immer zwei Fragen... Wenn ich das wirklich jetzt praktisch denke?

00:34:56: Was mache ich mit denen, die keine ... ... keine Familien zu Hause haben?

00:35:04: Keine gesunden Familien wenn man das so sagen darf.

00:35:10: wo die Eltern vielleicht auch gar kein Draht zu Gemeinde haben.

00:35:12: Also ich glaube, das stellt uns vor eine große Herausforderung bei dem ganzen Thema in der Praxis, weil da muss sich ein besonderer Blick für haben und es ist natürlich anders, ob ich im Dorf bin oder statt.

00:35:23: Ich bin jetzt nicht in der Stadt aber wenn ich hier in der Gemeinde eine Kinder- und Jugendarbeit habe, wo ich vielleicht zwanzig, dreißig Kinder hab aus, die einfach gerne kommen... ... gar nicht weiß, woher die überhaupt kommen.

00:35:35: So kann ich das ganz anders umsetzen... ... als in einem klar strukturierten Dorf Setting.

00:35:40: Das ist natürlich auch klar.

00:35:42: und da aber auch da immer die Eltern hinter denen, die Familien dahinter zu gucken, komme ich da irgendwie ran?

00:35:50: Komme ich da mal zu einem Gespräch?

00:35:53: Kann ich da einmal nachhorchen wie es dort geht?

00:35:59: Weil das will ich auch nochmal unterstreichen, ist mir auch immer wieder wichtig.

00:36:04: Gott ist ja auch gerade für die Weisen und für die schwachen Gruppen da.

00:36:10: Und grade unsere Gemeinden sollten da auch in besonderer Art und Weise da sein, wir sind geistliche Familie.

00:36:15: Richtig!

00:36:15: Das heißt wenn unsere Kernfamilie oder die einzelnen Kernfämilien vielleicht hier und da nicht mehr da sind das betrifft ja auch im Alter genauso Leute.

00:36:25: Auch Singles

00:36:26: usw.,

00:36:27: also die ganze Gemeinde in allen Ebenen ist es drin dann müssen wir dann besonderen Augenmerk drauf haben, sie in unserer Familie aufzufangen und dazu haben und mitzuprägen.

00:36:39: Richtig!

00:36:39: Das heißt jetzt nicht okay dein Weg kann leider nicht mehr tiefer und weiter besser gehen?

00:36:44: Ja absolut und da müssen wir als geistliche Väter- und Mütter auch einspringen.

00:36:49: an manchen Stellen glaube ich Also kannst du dich korrigieren so viel ich weiß bei Timojus weiss mal nur von Mama und Oma die geistlich geprägt haben.

00:36:58: Vom Vater wissen wir da nichts, Paulus wurde das für ihn zum geistlichen Vater und ich glaube diesen Blick müssen wir für unsere Jugendlichen haben.

00:37:06: Die kommen aus unterschiedlichen Backgrounds.

00:37:07: Und dann auch zu gucken wo kann ich trotzdem eine Verbindung zu den Eltern aufbauen?

00:37:12: So für dich weiß bist du auch ein Bonholfer-Freund.

00:37:14: Ich meine der hat es gemacht glaub ich in Barcelona damals.

00:37:17: ne.

00:37:17: Da hat er die Jungs, die Kinder hatte die Eltern Zuhause besucht.

00:37:21: regelmäßig ist zu dir nach Hause gegangen.

00:37:23: so jetzt muss man gucken was.

00:37:24: wie geht das?

00:37:25: ja wir können das umsetzen aber Wir merken, die Eltern sind nicht bei uns in der Gemeinde.

00:37:29: Sie kommen nicht zu uns.

00:37:30: Wo kann ich zu ihnen gehen?

00:37:32: Jetzt ist mir völlig klar, dass wir alle genug zu tun haben unter der Woche ja.

00:37:35: Aber da würde ich dann eher fragen... Was tun wir?

00:37:38: Nicht das wir noch mehr machen sondern was ist wirklich wichtig.

00:37:41: und ich glaube diese Elternarbeit ist kein Punkt den wir nicht unterschätzen dürfen.

00:37:45: Und da haben wir es mit ganz unterschiedlichen geistlichen Backgrounds zu tun.

00:37:49: Dann müssen wir uns anpassen ein Stück weit auch.

00:37:52: Ja und ich meine Eltern kann man auf eine unterschiedliche Art und Weise ... auch reinholen, also er spricht das auch in dem Buchübungs an.

00:38:00: Er sagt natürlich gibt es Eltern die sehr integriert sind... ...in der Gemeinde und Eltern die gar nicht.

00:38:04: aber er sagt,... ...das heißt nicht dass man nicht die Eltern mit reinnehmen darf.

00:38:08: Also dann fokussiere dich darauf,... ...mach dir zu einem starken Backbone so Grundgerüst... ...und dann spricht er davon.

00:38:17: dann können auch andere Eltern... ...andere Eltern erreichen weil da entwickeln sich ja oft.

00:38:21: Wir kennen es andere aus dem Kindergarten, die Elterngruppe so.

00:38:24: Das ist dann der typische deutsche Fall für Chaos?

00:38:27: So!

00:38:28: Wir nehmen mal das weg und sagen das auf eine gesunde Art und Weise, ohne Klatsch und Tratsch und so hinten rum.

00:38:34: Sondern auf ne gesunde Artenweise.

00:38:35: Die Eltern lernen sich halt irgendwie kennen sind im besten Fall alle in der Gemeinde integriert Und wissen wir haben Kinder im ähnlichen Alter, die sind da in einer jungen Gruppe machen da ne Phase Praktisch mit.

00:38:49: Also bei mir in der Gemeinde, eine kleine Gemeinde läuft es gut, das ist bei den meisten Events Eltern einfach mit am Start sind und helfen unterstützen was backen kochen fahren Was auch immer.

00:39:00: da hat man sehr schnell Unterstützung weil die Kommunikationswege auch klein sind.

00:39:05: Ja

00:39:07: In all dem finde ich wichtig, dass die Jugendlichen wirklich merken wenn sie bei uns in der Jugendarbeit sind und wir für sie zuständig sind.

00:39:13: Wir sind nicht ihre leiblichen Eltern.

00:39:15: Wir dürfen ihnen einen Kontext geben wo sie irgendwie anders aufatmen oder sein dürfen.

00:39:21: Und gleichzeitig ist es wichtig das wir uns glauben nicht als den coolen gegen... ... Gegensatz zu den Eltern irgendwie darstellen, so nach dem Motto.

00:39:29: Ja und deswegen ist er eher... Ich rede nur mit den Jugendmitarbeitern und ich glaube da muss eine Tür offen sein.

00:39:34: wir haben es kurz gesagt auch gibt einen Unterschied zwischen habe ich geistlichen Rückenwind zu Hause oder nicht, völlig klar.

00:39:44: Aber dass wir eben nicht so das Gegenteil sind von den Eltern sondern, dass wir unterstützen und gemeinsam arbeiten und ihnen gleichzeitig diesen Raum geben.

00:39:50: Das wünschen sich Eltern ja auch für ihre Jugendlichen.

00:39:52: deswegen freuen die sich ja wenn sie dort sind aber da uns gegenseitig in die Pflicht zu nehmen auch Eltern mit ins Gebet zu nehmen und ganz konkret zu sagen lassen unsere Gebetsanliegen bitte lass es doch zur Gewohnheit machen.

00:40:02: wenn wir Jugendkreis haben ... dann betet zu dieser Zeit zur gleichen Zeit, ... ... betet für die Dinge, die uns da wichtig sind.

00:40:08: Und so können auch da irgendwie dieses ... ... Co-Discipleshing oder dieses gemeinsam unterwegs sein, zusammenarbeiten.

00:40:15: Ganz praktisch werden.

00:40:17: Wo du gerade noch mal diesen Punkt sagtest von Kula... Wie hast du

00:40:23: gesagt?

00:40:23: In der coolen Gegensatz ein bisschen.

00:40:24: Ja

00:40:24: in der coole Gegensatz genau.

00:40:26: Fand ich stark wie er das geschrieben hat dass er sagte viele also erklärt es auch kegengeschichtlich.

00:40:32: mit dieser Phase hin zu diesem evangelistischen ging es nicht mehr so um Programme, sondern Beziehungen aufbauen.

00:40:37: Und man wollte ganz stark mit den Kindern und Jugendlichen so matchen ob einer Ebene sein zu ihnen runter gehen im Sinne von sich mit ihnen eins machen in ihre Kontexte reingehen... ...und da ist dann auch ein bisschen diese Vorstellung vom Jugendpastor oder Mitarbeiter entstanden der sozusagen Kumpel der Jugendlichen ist.

00:40:57: Ja genau!

00:40:59: Das er sagt das darf nur eine halbe Wahrheit sein weil ... das schnell dahingehend kommen kann, dass du deine prägende Kraft dadurch auch verlieren kannst.

00:41:10: Beziehungsweise... Dass du anders auf das Leben blickst,... ...dass du vielleicht auch eine unangenehme Frage stellst,... Unangenehmfragen stellst, die dann,... ...die du vielleicht in so einer Freundschaftsbeziehung nicht mehr stellen würdest,... ...so nachdem man doch jetzt habe ich Angst, die gute Beziehung zu zerbrechen.

00:41:24: Fand ich ganz wichtig!

00:41:26: Das ist ja kein Kampf zwischen älternen und cooler Gegensatz,... ...aber es kann es dann womöglich oder unter Umständen... werden.

00:41:34: Also genauso will ich ja nicht, dass meine Jugendlichen denken okay wenn sie mir jetzt was erzählen rennt nicht zu ihren Eltern.

00:41:40: Genau hier geht es grundsätzlich gar nicht gar nicht drum nicht das man das missversteht absolut.

00:41:46: wir haben noch den punkt.

00:41:47: also das war stark familien einbezug über das andere haben wir schon geredet können vielleicht nochmal pointiert benennen Punkte zu sagen.

00:41:55: also wir waren bei der metapher brücke

00:41:58: genau

00:41:59: jetzt hatten wir familie und drücke in die gemeinde.

00:42:03: Was ist dir da auch auf Grundlage des Buches wichtig geworden?

00:42:09: Jugendliche als vollwertige Nachfolger zu sehen, wenn sie mit Jesuem Beziehung leben und als junge Menschen die wir in der Jüngerschaft begleiten wollen.

00:42:18: Sie auch zu integrieren in diesem größerem... Gemeindekontext.

00:42:24: Und mit dem Evangelium zentrierten Ansatz, den er sehr schön finde ich praktische Beispiele liefert wie eine Gemeinde da gemeinsam im Evangeliumzentrum von einer tiefen Liebe die von Jesus her kommt, Herzen verändert.

00:42:37: und das ist wichtig Jugendliche zu integrieren und darüber nachzudenken was heißt dass sie zu integieren in die Gemeinde rein ja auch darüber vorhin gesprochen gerade wenn es um praktische Aufgaben geht.

00:42:48: wo können Praktische Aufgaben und Dienste dazu helfen, dass Jugendliche in die Gemeinde, ja ich sage jetzt mal integrieren so einen Teil davon sind.

00:43:00: Aber er betont halt ein Ziel ist.

00:43:02: es sagt am Ende noch einmal ganz klar das Ziel ist, dass sie dienen und das aus einer tiefen Jesus-Liebe tun.

00:43:08: Und die Gefahr, die ich da sehe, ist , dass wir das dienen, dass wir zuerst sehen.

00:43:12: Wir sehen ja immer zu erstes dienen selber.

00:43:14: Die Jesus Liebe können wir nicht sehen oder nicht so deutlich sehen dass wir Jugendliche als integriert abhaken, ganz unterbewusst wenn sie dienen.

00:43:25: Das was er auch beschreibt aber er sagt halt aus der tiefen Liebe heraus und das hat etwas mit der Jüngerschaft zu tun.

00:43:30: Wenn eine Gemeinde sich gemeinsam zum Ziel macht dieses Discipling des gemeinsamen Zuzutun und umzusetzen ist es auch wichtig, dass wir bei der Integration von Jugendlichen in die Aufgaben einer Gemeinde an ihnen dranbleiben An ihren Herzen dran bleiben Und wirklich auf das Wachstum schauen dürfen und nicht nur, das finde ich mal ganz spannend.

00:43:52: Das Wachstum der Besucher, sondern die Besucherzahlen, sondern das Wachs- tium der Besucherselbs oder Jugendlichen selbst dass wir da diesen Blick niemals verlieren.

00:44:01: wie gesagt Wir haben auch gemerkt so ne Ein Weg, um integriert zu sein und umzuwachsen ist es eine Aufgabe zu haben.

00:44:09: Sich zu committen – das ist so wichtig heute!

00:44:11: Aber wenn wir dabei aus den Augen verlieren dass jemand aus der tiefen Liebe heraus zu Jesus weil er davon lebt wachsen soll auch im Dienst dafür müssen wir an den Jugendlichen dran bleiben Und so kann ein Brücke sein dass wir sie integrieren aber uns wirklich vor der Gefahr Wirklich hellwach sein, dass uns das nicht passiert.

00:44:32: Dass wir irgendwann halt mitlaufende Jugendliche haben die tun was sie tun warum auch immer aus sozialen Gründen, Ausdruck... Das ist hier normal.

00:44:41: und da ein Herz einfach an ihnen da einfach dran zu bleiben mit ihrem Mit unserem Herzen einfach.

00:44:47: Ja.

00:44:49: ich finde wichtig wie er immer wieder zeigt, dass wir in unser Ziel Beschreibung dessen Was Kinder- und Jugendarbeit ist ... Tappen zu kurzzugreifen.

00:44:58: Also er nennt das auch bei dem Wort Evangeliumszentriert, ... ... davon sprechen wir bei Youth & Child, auch wir wollen ... ... evangelium-zentrierte Kinder und Jugendarbeit.

00:45:06: Das Problem ist dieses Wort wirklich ... ... er nennte es glaube ich nebulös... ... und ambigös geworden ist.

00:45:11: also inhaltsleer könnte man sagen,... ... weil's sehr viel gebraucht wird und gar nicht mehr so klar ist.

00:45:17: was ist das jetzt eigentlich?

00:45:19: Und er spricht dann von einem breiten Evangelium ein sehr engen, sagt das sehr oft dass das Evangelium zwar da ist und davon eine von Jesu Tod- und Auferstehung gesprochen wird.

00:45:31: Aber was dann gemacht wird, ist ... Das Ziel ist jetzt ... Also ich hol' ein bisschen auf und bekomm zurück!

00:45:37: Das Ziel is jetzt Kinder und Jugendliche, dass sie sich bekehren.

00:45:42: Dass die Jesus annehmen, dass Sie daran glauben, dass er gestorben ist um wiederauferstandenes.

00:45:48: Dann ... Das ist so uropiatistisch.

00:45:51: Hab ich da was gegen?

00:45:52: Nein.

00:45:53: Ich hab auch eine Leidenschaft dafür, dass die Kinder und Jugendliche, die auch mehr und wahrtraut sind, wirklich eine persönliche Entscheidung treffen.

00:46:00: Aber das ist ein viel zu enger Blick auf Kinder- und Jugendlichen.

00:46:05: Gerade die Kinder, die uns als Gemeinschaft anvertraut haben, meine Kinder, der Teil einer Gemeinde sind ... Wir wollen sie ja ganzheitlich prägen und auf einem Weg begleiten.

00:46:16: Das heißt ja Jüngerschaft!

00:46:18: Das heißt ja nicht einmal eine Entscheidung getroffen.

00:46:20: Und dann Punkt, das heißt auch nicht Verhaltensmodifikationen lernen die Regeln, die hier gelten und dann bist du dabei.

00:46:26: Sondern es heißt wirklich Wachstum in die Tiefe.

00:46:29: Erkenntnis heißt ja auch wirklich Beziehungswachstum.

00:46:32: Genau Es hat halt Höhen und Tiefen und das im Blick zu haben.

00:46:37: Also wir dürfen uns freuen auf wenn ein vierzehn, zwölf, fünfzehnt, sechzehnjährige bei uns.

00:46:43: Wir hatten jetzt letzte Woche ne Taufe mit Vier Jugendlichen wunderschön.

00:46:49: Da wurden auch Entscheidungen festgemacht, aber die Reise geht jetzt weiter und sie ... Jetzt ist nicht so okay, haken hinter diese Person, jetzt fokussieren wir uns auf die, die noch nicht bekehrt sind oder welches Wort man da in welchem Kontext benutzt oder gebraucht.

00:47:03: Und genauso bei dem was du gerade gesagt hast es finde ich eine ähnliche Logik zu sagen ok jetzt arbeiten wir daran dass Sie ein Dienst bekommen und wenn Sie den haben integriert haken dran.

00:47:15: Wenn man es runterstampft, ist das sein Anliegen ganzheitlicher Jüngerschaft biblisch von dir theologisch durchdacht.

00:47:22: Zusammen in Gesamtgemeinde mit Familie und Punkt.

00:47:27: können wir was sagen?

00:47:28: Absolut!

00:47:29: Ich wollte dich nicht abbrechen im Blick auf den letzten Punkt.

00:47:32: Hattest du da noch einen praktischen Impuls?

00:47:35: Nee, ich wollte nur noch mal ganz kurz er selber der diesen praktischen Impuls mit diesem Evangeliumzentrum.

00:47:40: Das hast du gerade voll gut ausgeführt.

00:47:42: nochmal wo er sagt wenn da einer zu struggling hat mit einer gewissen Sünde wie wir uns so schnell wünschen eben dieses Verhalten zu verändern und Tipps zu geben was da helfen kann und wo Er sagt das ist dieses ganzheitliche es dieses etwas anderes mehr zu wollen die Schönheit Gottes zu sehen das Evangelium zu sehen dass an der tiefsten Stelle verändert Und das sind Prozesse das kostet Kraft aber dadurch zeigt sich auch Liebe natürlich auch in Tiefen Sinne Liebe in dieser geistlichen Familie.

00:48:07: Und da fand ich auch seine Beispiele gegen Ende des Buches nochmal sehr schön, wie so ein Evangelium-zentrierte Ansatz dann ganz praktisch aussieht und wie du gerade gesagt hast das alles im Kontext von Familie, Gemeinde und so... Das ist ja letztendlich etwas Wunderschönes.

00:48:21: wenn es so hervorstrahlen darf dann auch.

00:48:25: Ja also unsere Ermutigung hier noch mal an alle die zugehört haben kauft euch gerne dieses Buch.

00:48:30: wer leset es und stellt die Frage Auch in der Kinder- und Jugendarbeit, auch wenn sie ganz oft als erstes gestellt wird.

00:48:37: Nicht nur was sollen wir machen?

00:48:38: Welches Programm ist super wie erreichen wir?

00:48:41: Was kommt an?

00:48:42: Was ist attraktiv?

00:48:43: Sondern wirklich die theologische Grundlage von dem... ...was wir tun und wie wir arbeiten.

00:48:49: Es ist so so wichtig um wirklich tief und langfristig Veränderungen zu schaffen und prägen zu können.

00:48:56: Danke Simon dass du heute wieder hier warst.

00:48:58: Ich

00:48:58: danke dir Thomas für das Gespräch!

00:49:00: Und ich freue mich wenn's wenn es nochmal klappt.

00:49:04: Vielen Dank dir, ebenfalls!

00:49:06: Danke für alle Zuhörer fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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